Die Nachbildung der „Lourdes Grotte“

Im Jahr 1900 hatte Maria Fiorentini, Schwester des Borgentreicher Schulleiters Heinrich Fiorentini, eine Wallfahrt nach Frankreich unternommen. Tief beeindruckt begeisterte sie die Einwohner für eine Nachbildung der Erscheinungsgrotte. Gemeinsam mit dem Bildhauer Clemens Brilon und tatkräftiger Hilfe Borgentreicher Bürger wurde sie im Mai 1902 im ehemaligen städtischen Steinbruch eingeweiht.

40 Jahre später wurde die erste kirchliche Andacht an der Grotte gehalten. 1978 erhielten die „Verehrer der Gottesmutter von Lourdes in Borgentreich“ den besonderen Segen des Papstes. Mittlerweile steht das Ensemble unter Denkmalschutz. Besonders sonntags und im Marienmonat Mai besuchen viele Gläubige und christliche Gruppen aus der näheren und weiteren Umgebung die Grotte. Weitere Informationen hält das Pfarrbüro bereit. (www.borgentreich.de).