Pastoraler Ort Klus Eddessen

Klus Eddessen
Klus Eddessen

Klus Eddessen ist eine Eremitenklause mit Wallfahrtskapelle, welche bei Borgholz zwischen Beverungen und Borgentreich im Kreis Höxter liegt. An der heutigen Stelle der Klus lag das Dorf Eddessen. Zur Klus finden von Borgholz aus Prozessionen und Wallfahrten statt.

Die ältesten bekannten urkundlichen Erwähnungen des Ortes stammen aus den Corveyer Traditionen (lat.: traditiones Corbeienses) um 1003 bis 1005 und der Vita des Paderborner Bischofs Meinwerk (Besitzübertragungen zwischen 1015 und 1036).

Eddessen wurde 1447 durch Hussiten, die an der Soester Fehde beteiligt waren, zerstört. Danach lebten Einsiedler, Klausner, an dem Ort. Von 1655 bis 1859 gab es keine Einsiedler auf Eddessen. Die verfallene Dorfkirche wurde durch eine Kapelle ersetzt, die 1856 renoviert wurde.

Von 1859 bis 1915 bewohnte der gegenüber dem Eingang der Kluskapelle bestattete Bruder Ubaldus (Ferdinand Bornemann) die Klus; nach ihm kamen andere Einsiedler, darunter Bruder Petrus (Richard Windisch, 1916-1926 und 1946-1954), Bruder Mil (A. J. Emil Verhoeven, 1933-1939) und Bruder Hermann (Pfarrer i. R. Hermann Aufenanger, 1970-1975), der als „Naturapostel“ in einer winzigen Holzhütte lebte. Bis Ende 2012 lebte dort Sr. Marianne Benedicta Arndt, die aus gesundheitlichen Gründen den Ort verlassen musste, ihr folgten für jeweils nur kurze Zeit der Kapuziner P. Joachim Wrede (Dezember 2013 bis April 2014), Bruder Michael (ab August 2014) und zuletzt Sr. Mechthild Keller (Juli 2015 bis September 2017).

Quelle: Wikipedia u.a.


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