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... im Bereich der Pfarrgemeinde Körbecke.

Unser Heimatdorf Körbecke befindet sich am südlichen Rand der Warburger Börde und damit auch des Pastoralverbundes.

Geprägt von zahlreichen landwirtschaftlichen Betrieben grenzen wir südlich an das schöne Diemeltal. Aus Westen grüßt der Desenberg; nördlich und östlich beginnt eine wellige Hügellandschaft, die weiter entfernt ins Weserbergland übergeht.

Mittelpunkt unseres Dorfes ist die in den Jahren 1900-1902 gebaute, spätgotische Pfarrkirche, die dem hl. Blasius geweiht ist.
Der Turm ist ca. 50 Meter hoch und bis zum Dach achteckig ausgeführt. Er ragt weit in die Landschaft und ist stets der erste Sichtpunkt unseres Dorfes.

Auszug aus der Chronik von Clemens Bremer, 1904

K ö r b e c k e liegt am nördlichen Ausgang eines nördlichen Seitentals der Diemel, etwa 200 Meter über Mehreshöhe. Nach der Zählung von 1895 hatte es an 200 Gebäude, davon 155 Wohnhäuser mit 167 Haushaltungen und 946 Einwohner.

1 Mühle, 3 Gehöfte und 1 Kleinhaus liegen etwa 3 Minuten außerhalb nach Süden, 1 Gehöft liegt etwa 3 Minuten außerhalb nach Südwest, 1 Gehöft liegt ca. 20 Minuten nach Nordwest. 1 Gehöft liegt ungefähr 25 Minuten nach Ost. Von diesem ist jetzt ein zweites Gehöft abgezweigt worden.

Alle übrigen Gebäude bilden eine zusammenhängende, geschlossene Dorfschaft. Vor dem Jahre 1860 stand außerhalb des Dorfes kein anderes Gebäude als die Mühle. Das Gehöft nach Osten und der Gutshof wurden nach vorangegangener Separation anfangs der 1860er Jahre nach außerhalb verlegt.

Als dann am 3. August 1868 bei einem durch Kinder verursachten Brande wegen ungewöhlicher Dürre 15 Gebäude in Asche sanken, haben unsere 3 Mitbetroffenen ihre Gehöfte nach außerhalb verlegt, weil man im Dorfe zu eng wohnt.

Die Religion ist die katholische mit Ausnahme von 2 einzelnen Protestanten und 3 jüdischen Familien; zuweilen kamen noch einige protestantische Dienstboten hinzu.