TeamGeist


Im Jahr 2011 kamen der Pfarrgemeinderat Körbecke und der befreundete Kirchenvorstand Ostheim auf die Idee, ein Ökumenisches Fest zu feiern, das aus gemeinsamem Gottesdienst und anschließendem geselligen Beisammensein bestehen sollte.
Vorderstes Ziel ist die Förderung und Entwicklung der Ökumene in unserem Umfeld, Vertiefung der Freundschaften und der offenherzige Umgang mit anderen Menschen!

Das Ganze war von vorn herein länderübergreifend geplant, denn die Hessisch-Westfälische Grenze ist nicht nur eine Länder-, sondern auch eine Konfessions-, Informations- und Sprachgrenze!
Daran wollen wir etwas ändern, denn es gibt viel mehr verbindendes als trennendes. Grenzen sollten daher auch als Verbindungslinien angesehen werden!

Eine kleine Wiese an der Diemelbrücke, direkt an der Körbecke-Ostheimer Gemarkungslinie, gegenüber dem  Schwiemelstein (einem markanten Felsvorsprung) wurde als optimal angesehen und so begann die Planungsphase über Essen, Trinken und musikalische Umrahmung.

Als Termin soll, wenn es eben geht, immer der letzte Sonntag im August genommen werden.

Wir waren uns schnell einig, daß Kuchenbuffett, Bratwürstchen und Biokartoffelpuffer die richtigen Lockmittel seien.
Kaffee und die üblichen Kaltgetränke waren selbstverständlich.

Und so haben wir am 28. August 2011 unser erstes Ökumenisches Brückenfest gefeiert. Es wurde ein voller Erfolg und bis Heute alle zwei Jahre eine Dauereinrichtung.

 

Auszug aus der Chronik von Clemens Bremer, 1904

Als zwischen Preußen und Kurhessen noch Zollschranken bestanden, waren in Körbecke zwei Zollwächter oder Kontrolleure stationiert, welche die Grenze kontrollierten und überwachten, damit nicht zollpflichtige Waren ohne Zollabgabe eingeführt wurden. Die Schmuggler rechneten auf gut Glück und ersannen nebenbei allerhand List, um die Kontrolleure zu täuschen, zu umgehen und auf falsche Fährten zu leiten. Manch ergötzliches Stückchen wurde davon noch erzählt.